Leitbild  Schulprofil  Unterricht  Prävention  Berufsorientierung  Nachmittagsangebote

Leitbild

Bausteine fur die Zukunft

Miteinander umgehen
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In unserer Schule legen wir Wert auf ein friedliches Miteinander aller, die an dieser Schule leben und arbeiten.

Deshalb sorgen wir für ein gutes Sozial- und Arbeitsverhalten als eine notwendige Voraussetzung für ein gemeinsames Lernen und Leben.

Kooperation

Wir sind an unserer Schule ein Kollegium, das besonders Wert auf Lehrerkooperation legt:

  • Wir arbeiten zusammen
  • Wir beraten uns
  • Wir unterstützen uns in Kursen und Teams

  • Dazu schaffen wir uns Kommunikationsgelegenheiten und -räume.


    Zukunftsorientierung

    Um unseren Schülerinnen und Schülern berufliche Perspektiven zu eröffnen, stellen wir sicher, dass sie in verlässlichen Betrieben in Arbeitsprozesse eingeführt werden.

    Wir fördern gesunde Ernährung und Bewegung.

    Wir bauen an unserer Schule Medienkompetenz auf.

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    Schulprofil

    Das Schulprofil unserer Schule spiegelt die besondere örtliche und soziale Situation unseres Standortes und unserer Schülerschaft wider.

    Die daraus folgenden Angebote, Maßnahmen und Projekte in den Bereichen Unterricht, Gewaltprävention, Berufsorientierung und Kooperation mit anderen Schulen sollen dazu dienen, ein soziales Miteinander zu fördern und eine Zukunftsperspektive aufzubauen:


    Unterricht

  • Maßnahmen zur Verbesserung der Unterrichtsqualität
  • Vermittlung von Medienkompetenzen
  • Fachleistungskurse in Mathematik und Deutsch ab Klasse 5
  • Jahrgangsübergreifende Wahlpflichtkurse ab Klasse 7 (jeweils Montag bis Mittwoch 5./6. Stunde)
  • Jahrgangsübergreifende Sportangebote ab Klasse 7
  • Förderunterricht in allen Jahrgangsstufen
  • Hauptschulabschluss in Klasse 10
  • Sportförderunterricht (z. Z. kein Stundenkontingent)
  • Gestalten von Schulleben
  • Hausaufgabenkonzept
  • Vertretungsregelungen zur Minimierung von Unterrichtsausfall

  • Prävention

  • Gewaltprävention
  • ausgebildete Konfliktlotsen und Konfliktlotsenausbildung
  • einheitlicher Maßnahmenkatalog ( bei Regelverstößen)
  • Beratungssprechstunde des Beratungslehrers
  • Erste Hilfe Kurse, DLRG Scheine
  • Schulsanitätsdienst
  • aktive Pause ( Ausleihe von Spiel- und Sportgeräten )
  • freiwillige Arbeitsgemeinschaften z. Z. Theater, Tanz, Fußball
  • Projekt 2. Chance in Kooperation mit dem Jugendamt ( z.Z. Hausaufgabenhilfe )

  • Berufsorientierung

  • Klasse 8 : Praxistage (1x wöchentlich im 2. Halbjahr und 2 wöchiges Blockpraktikum in einem Betrieb)
  • Klasse 9 : Praxistage ( 1x wöchentlich und 3 wöchiges Blockpraktikum in einem Betrieb)
  • Klasse 10 : 3 wöchiges Blockpraktikum in einem Betrieb
  • extern betreutes Bewerbungstraining für die Klassen 9 und 10
  • Berufsberatung in der Schule durch Berufsschule und ARGE

  • Kooperation mit anderen Schulen und außerschulischen Partnern

  • Planung und Durchführung des Regionalen Integrationskonzepts an den Grundschulen St. Michael, GS Dürerring, GS Thiede, GS Steterburg, GS Lichtenberg
  • Planung und Durchführung des Kooperativen Förderunterrichts an den Grundschulen GS Amselstieg, GS Hallendorf, GS Ostertal, GS Fredenberg, GS Hohenassel
  • Kooperationsvertrag mit dem Jugendamt Salzgitter und Zusammenarbeit im Projekt 2. Chance
  • Schulsanitätsdienst in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz
  • Kooperation mit der Polizei Salzgitter über einen Kontaktbeamten (Herr Blechner) sowie der Präventionsbeaufragten (Frau Schonowski)
  • Zusammenarbeit mit folgenden Jugendhilfeeinrichtungen: Baumhaus GmbH, Soziale Gruppe EFES, Elisabethstift
  • Aktion "Fit-4-Future" (gesponsorte Spieltonne, Trainer für zusätzliche Nachmittagsangebote ab November 2009)
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    Unterricht

    Maßnahmen zur Verbesserung der Unterrichtsqualität

    1. Versuchsweise Durchführung des niedersächsischen Konzeptes zur systematischen Verbesserung der Unterrichtsqualität

    Mit der Teilnahme der Kollegin Frau Klaproth - Morison an einer Ausbildung zur Trainerin für Unterrichtsqualität im Jahr 2003 begannen wir in dem damaligen Jahrgang 4 ( 2 Klassen) mit dem Training und der Einbindung elementarer Methoden sowie Kommunikations- und Teamkompetenzen. Durchgängig wurde der Unterricht in den meisten Unterrichtsfächern zur Förderung des Eigenverantwortlichen Arbeitens und Lernens mit Hilfe der neuen Lernarrangements organisiert und durchgeführt.

    Da die Klassen besonderen Bedarf im sozial-emotionalen Bereich sowie im Arbeitsverhalten aufwiesen, begannen die Klassenlehrer Herr Scholz und Frau Klaproth mit der Förderung der Lern- und Arbeitskompetenzen sowie der Teamkompetenzen.

    Dazu wurde die Sitzordnung in der Klasse alle 6 Wochen neu ausgelost und die meisten Lernangebote auf Gruppenarbeit in Zufallsgruppen ausgelegt. Darüber hinaus trafen die Klassenlehrer eine Auswahl der Lern- und Arbeitstechniken, die in der Klasse als Schwerpunkt trainiert werden sollten (Heft- und Arbeitsplatzgestaltung: Wie gestalte ich eine Heftseite?, Was liegt während des Unterrichts auf meinem Tisch, Wie benutze ich ein Lineal; So knicken, lochen und ordnen wir richtig., So führe ich meine Mappen., Was gehört in meine Schultasche.).

    Die ständig wechselnde Sitzordnung und die immer wieder neu entstehenden Gruppenkonstellationen führten schnell zu einem besseren Klassenklima. Arbeiten in Gruppen wurde dadurch sehr schnell besser und ohne große persönliche Auseinandersetzungen möglich. Alle Schülerinnen und Schüler fanden sich mit den für sie deutlich sichtbaren kurzen Zusammensetzungen ab und konnten sich so besser auf die anstehenden Arbeiten konzentrieren.

    Für die Förderung der Lern- und Arbeitstechniken wurde der jeweilige Aspekt als Unterrichtsinhalt erarbeitet und später im übrigen Fachunterricht immer wieder zur Anwendung gebracht und so integriert (Methodenpflege).

    Darauf aufbauend wurde in den folgenden Schuljahren im Bereich Lern- und Arbeitstechniken das Gestalten von Plakaten, Informationsbeschaffung, Informationsauswertung, Markieren und strukturieren, Erstellen von Spickzetteln, systematisches und selektives Lesen und Präsentieren von Arbeitsergebnissen eingeübt.

    Im Bereich Kommunikation kamen das Erarbeiten und Halten kleiner Vorträge und später das Halten kurzer Referate hinzu.

    Im Bereich Teamentwicklung lag das Augenmerk auf der Selbstorganisation des Arbeitsablaufs innerhalb der Gruppe mit Hilfe von Gruppenämtern, Arbeits- und Zeitplänen, sowie der Ergebnisqualität.

    Die Berücksichtigung aller Prinzipien dieser Unterrichtsorganisation sollen nach Absprache mit der Schulleitung sowie mit Zustimmung der Gesamtkonferenz in diesem Schuljahr für die jetzigen Klassen 9 in einer Projektprüfung gipfeln, die anstelle der normalen mündlichen Prüfungen stehen.

    In der Projektprüfung werden sich die Schüler selbstständig in Kleingruppen (3 Schülerinnen und Schüler) organisieren, indem sie die Gruppenzusammensetzung, das Thema und die Art und Weise wie sie ihre Arbeitsergebnisse präsentieren selbst wählen. Dazu erstellen sie in Absprache mit dem zuständigen Fachlehrer einen Arbeits- und Zeitplan.

    2. Aktueller Stand und Ausblick

    Im Herbst 2007 wurde das Konzept der Systematischen Unterrichtsentwicklung dem Kollegium auf einer Gesamtkonferenz erneut vorgestellt. Die Konferenz stimmte einer Einführung des Konzepts der systematischen Unterrichtsentwicklung zu. Das Training der Lehrkräfte soll als selbstorganisierte schulinterne Fortbildung durch Frau Klaproth-Morison durchgeführt werden.

    Ebenso sollen Workshops zur Planung der so genannten Trainingstage für Schüler in Jahrgangsgruppen durchgeführt werden. Vorgesehen sind in Anlehnung an die offizielle Qualifizierungsmaßnahme jeweils ein Fortbildungsmodul sowie ein bis zwei Planungsworkshops zu den Bereichen Lern-und Arbeitskompetenzen, Teamkompetenzen und Kommunikationskompetenzen.

    Welche Kompetenzen schwerpunktmäßig in den einzelnen Jahrgängen mit den Schülern trainiert werden sollen legt das gemeinsam erstellte Methoden Curriculum fest. Es soll eine verbindliche Einbindung der festgelegten Kompetenzen in den Unterricht erfolgen. Eine Dokumentation der Methodenpflege ist geplant.

    3. Zeitplan für die Einführung und Umsetzung:

    Zeitraum Modul / Workshop Dauer
    November 2011 Lehrertraining Lern- und Arbeitskompetenzen (Einführung) 0,5 Tag
    Mai 2012 Lehrertraining Lern- und Arbeitskompetenz 1 Tag
    Juni 2012 Workshop LAK 1 Tag
    Juni/Juli 2012 Schülertrainingstage 2 Tage
    Oktober 20012 Erarbeitung Methodencurriculum 0,5 Tag
    November 2012 Lehrertraining Team 1 Tag

    In Planung:

    Februar 2012 Workshop 1 Tag
    März 2012 Schülertrainingstage 2 Tag
    Oktober 2013 Lehrertraining Kommunikationskompetenz
    1 Tag
    November 2013 Workshop 1 Tag
    Januar 2014 Schülertrainingstage 2 Tage
    Mai 2014 Evaluationsworkshop der Lehrkräfte 1 Tag

    Methoden Curriculum

    Das im Rahmen der schulinternen Fortbildung zur Verbesserung der Unterrichtsqualität gemeinsam erarbeitete vorläufige Methoden -Curriculum soll dazu dienen, die neu erarbeiteten Kompetenzen in den Bereichen Lernen und Arbeiten, Kommunikation und Teamarbeit über die Jahrgnge aufbauend fest in den Fachunterricht zu integrieren. Daraus soll eine Verlässlichkeit für die Schülerinnen und Schüler entstehen, die unabhängig von der Lehrkraft durchgängig gleiche Methoden im Unterricht zum Tragen kommen.

    Diese Methodensicherheit, bedeutet besonders für Schülerinnen und Schüler mit dem Förderschwerpunkt Lernen eine verstärkte Konzentration auf den Lerninhalt.

    Um den unterschiedlichen Lernsituationen der einzelnen Lerngruppen - resultierend aus den individuellen Lernausgangslagen - Rechnung zu tragen, sind die Methoden jeweils in den Doppeljahrgängen festgelegt.

    Jahrgang 1 / 2 Jahrgang 3 / 4 Jahrgang 5 / 6 Jahrgang 7 / 8 Jahrgang 9 / 10
    Lern- und Arbeitskompetenz
  • Ordnung in der Klasse
  • Ordnung im Ranzen und am Arbeitsplatz
  • Richtig abheften können
  • Mappenführung
  • Heftseite gestalten
  • gezielt üben und wiederholen
  • Informationsentnahme aus Texten anbahnen
  • Plakate erstellen
  • erstes Markieren
  • Spickzettel erstellen
  • Klassenarbeiten vorbereiten
  • "
  • Arbeitsergebnisse dokumentieren (Notizen, Plakat)
  • Informationen mit Hilfe verschiedener Medien beschaffen
  • Referate vorbereiten
  • selbstständige Informationsbeschaffung mit Hilfe verschiedener Medien
  • Medieneinsatz
  • Kommunikations-kompetenz
  • Einfache Gesprächsregeln einhalten
  • freies Sprechen anbahnen
  • Freies Sprechen üben
  • kleine Vorträge anbahnen
  • " Kleine Vorträge halten
  • adressatenbezogenes Sprechen
  • Argumentieren anbahnen
  • Doppelkreis
  • Arbeitsergebnisse präsentieren
  • Kurzreferate anbahnen
  • Referate halten
  • pro- und contra Diskussion
  • mdl. Prüfungen vorbereiten
  • Teamkompetenz
  • Klassenregeln kennen
  • Partnerarbeit anbahnen
  • Kleingruppenarbeit anbahnen
  • Gruppenarbeitsregeln anbahnen
  • Gruppenarbeit ziel- und ergebnisorientiert durchführen
  • In Gruppen zielgerichtet arbeiten
  • Gruppenarbeit kriteriengeleitet reflektieren
  • Gruppenarbeitspläne erstellen
  • Gruppenarbeit ziel- und ergebnisorientiert und terminiert durchführen
  • Gruppenarbeit reflektieren

  • Das "IuK"-Konzept der Pestalozzischule Salzgitter
    1. Allgemeines

    Der Umgang mit Informationen jedweder Art in analoger und digitaler Form umfasst das Arbeitsgebiet der Informations- und Kommunikationstechnologie (IuK). Wesentliche Aufgaben sind das Beschaffen, Erstellen, Be- und Verarbeiten, Präsentieren, Speichern und Versenden von Informationen.

    Grundfertigkeiten auf dem Gebiet der IuK müssen auch den Schüler/innen im Förderschulbereich vermittelt werden, da ohne nötiges Basiswissen die Anforderungen im täglichen Leben und in der Arbeitswelt nicht zu bewältigen sind.

    2. Pädagogisch-didaktische Erwägungen

    Die Schülerinnen und Schüler heute sind mit Medien aufgewachsen. Sie bedienen sich ihrer im privaten Bereich mit Selbstverständnis. Sie sind aber selten angeleitet, sondern haben sich ihre Kenntnisse über Inhalte und Handhabung hauptsächlich in ihren Peer-Groups erworben.

    Es wäre Vergeudung, dieses Interesse an den Neuen Medien nicht für den Unterricht zu nutzen. Über den begleitenden Einsatz im Unterricht muss aber auch vermittelt werden, welchen Gefährdungen Kinder und Jugendliche bei Gebrauch von Medien ausgesetzt sind. Es gilt sie und die Eltern darüber zu informieren und starkzumachen.

    3. Ausstattung der Schule
    3.1. zwei PC-Räume
    "Alter" Schulungsraum

    Erstmalig wurde die Schule 1991 ausgestattet, indem ein Kellerraum für den Einsatz von 9 PC eingerichtet wurde. Durch fortwährendes Aufrüsten der Hardware sind z.Zt. 12 PC der Pentium-Klasse mit WIN 95 arbeitsbereit. Sie enthalten im Wesentlichen die gleichen Softwareprogramme wie unsere moderne Ausstattung im "neuen" PC-Raum. Allerdings besteht kein Netzwerk und kein Anschluss ans Internet.

    Das Einsatzgebiet ist für die Unter- und Mittelstufe (Klassen 1 - 6) vorgesehen; hier werden die Grundfertigkeiten vermittelt. Aber auch die Oberstufe kann hier mit dem Office-Paket und weiterer Software zielgerichtet arbeiten, z. B. wenn der "neue" PC-Raum belegt ist. Alle Rechner sind durch eine Sicherheitssoftware verstellsicher und so bei jedem Neustart im Urzustand.

    "Neuer" Schulungsraum

    Im Rahmen von "N 21 - Schulen ans Netz" konnte die Schule 1997 den neuen PC-Raum einweihen. 14 Schülerarbeitsplätze und 1 Lehrerrechner, durch ein LAN verbunden, standen zur Verfügung. 2006 erhielten wir eine dem Stand der Technik entsprechende Ausstattung im gleichen zahlenmäßigen Umfang. Die 15 PC sind alle per DSL-Flat mit dem Internet und 2 Laserdruckern verbunden. Durch jeweils eine Wächterkarte ist ein problemloser Betrieb während der Unterrichtszeit gewährleistet. Ein älterer Scanner ist integriert. Der L-PC ist mit einem fest installierten Beamer gekoppelt. Das Betriebssystem ist WIN XP.

    Für den Einsatz in unseren 9. und 10. Klassen ist ein Klassensatz Laptops durch den Schulträger genehmigt und inzwischen eingetroffen.

    Ein portabler Beamer steht zur Verfügung, der auch schon von Lehrkräften mit eigenem Laptop zu Unterrichtszwecken genutzt wird.

    3.1.1. Lerninhalte
    - Unterstufe
  • Computer an- und ausschalten. das Betriebssystem hochfahren und beenden (Benutzerordnung)
  • Anmelden beim Server
  • Kennenlernen der Peripheriegeräte, Schwerpunkt: der Umgang mit Monitor, Maus und Tastatur
  • Erstellen einfacher Sätze mit einem Textverarbeitungsprogramm
  • üben und Lernen mit Lernsoftware - Budenberg ...

  • - Mittelstufe
  • Umgang mit einem Textverarbeitungsprogramm
  • Dokumente ablegen, speichern, aufrufen und drucken
  • Texte gestalten (zentrieren, Absätze benutzen, unterstreichen)
  • Üben und Lernen mit der Lernsoftware; Budenberg, Rechtschreibwerkstatt ...
  •           - Oberstufe
  • E-Mails schreiben, lesen und versenden
  • Umgang mit einem Textverarbeitungsprogramm erweitern: Texte formatieren und Bilder gestalten, Grafiken einfügen (Schülerzeitung, Referate, Lebenslauf, Bewerbungen
  • Vorlagen mit einem Scanner verarbeiten und speichern
  • Umgang mit einer Digitalkamera
  • Die Bedeutung und Verwendung der Grafikformate jpg und gif
  • Bildbearbeitung
  • Erstellen von Filmen (mpg, avi)
  • Dateien verwalten
  • Im Internet recherchieren um sich auf Prüfungen vorzubereiten (Bedienung von Suchmaschinen), mit Lexika zur Informationsbeschaffung arbeiten (CD-Rom)
  • Erweiterung der Fertigkeiten im Umgang mit E-Mails: Arbeiten mit Anhängen
  • Über Chat (schulintern) und E-Mail mit anderen Schülern kommunizieren
  • Üben und Lernen mit Lernsoftware: Budenberg, Rechtschreibwerkstatt
  •         3.2. Filmraum
            Im Untergeschoss der Schule befindet sich ein Filmraum, in dem Audio- und Videomaterial in Form von Videokassetten, CDs und
            DVDs präsentiert werden können. Mittels Beamer werden die optischen Effekte dabei auf eine Großleinwand projiziert.

            4. Umgang mit Medien
            Es ist mit den Eltern eine gemeinsame Herangehensweise anzustreben, um Kinder und Jugendliche nicht den Gefährdungen
            der Medien auszusetzen. Dies ist bei der Elternschaft an der Förderschule natürlich besonders schwierig, da es ihr selber
            oft - aus hier nicht darzustellenden Gründen - schwerfällt, selbstverantwortlich und selbstbestimmt mit Medien umzugehen.
            Zur Sensibilisierung auf Elternabenden hat die Schule einen medial unterstützten Vortrag entwickelt, um Eltern mit in die
            Verantwortung zu nehmen. Zur Unterstützung können Faltblätter der Bundeszentrale für Politische Bildung und der Schau Hin!
            eingesetzt werden.

            Im Unterricht sollten behandelt werden:

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    Schulkonzept WPK

     

    Die WPK-Planung unterteilt ein Schuljahr  in 6 Blöcke.

    Die WPK´s finden am Montag, Dienstag und Mittwoch in der 5./6. Stunde statt (je-weils 9 WPK-Angebote mit einer Gruppenstärke von 8 Schülern+jeweils 2 Sport-WPK´s in doppelter Gruppenstärke). Auf die volle Nutzung der zur Verfügung stehenden Funktionsräume (Küche, Computerräume, Werkräume, Sporthallen-anteile) wird Wert gelegt. Dazu werden 10 klassenübergreifende Gruppen (Schüler der Klassen 7/8/9) gebildet und die Zusammensetzungen der Gruppen in einer Stufenkonferenz mit den Kollegen abgeglichen. Die Teilnahme der einzelnen Gruppen anteilig an den Angebotsbereichen (Hauswirtschaft, Textil, Sport, Technik, Wirtschaft) wird sichergestellt und möglichst sinnvoll eingeteilt. Unter sinnvoll soll hier verstanden werden, dass Doppelsteckungen (z.B. montags: Hauswirtschaft-dienstags: Hauswirtschaft) vermieden werden.

    Um die Fehlquote von Schülern („Schwänzer“) in diesem  System zu minimieren  wird eine WPK-Nacharbeit eingerichtet, die zu festgelegten Terminen duchgeführt wird. Der Anteil der „Schwänzer“ konnte so entscheidend herabgesetzt werden.

    Weiterentwicklung des WPK-Systems:

    Weiterhin soll das Schuljahr in insgesamt 6 Blöcke eingeteilt werden. Die WPK´s werden auch im 4.Block (trotz Betriebspraktika) von den WPK-Leitern erteilt.

    Eine Annäherung an einen Wahlpflichtkurs entsprechend der Stundentafel der Hauptschulen wird angestrebt, also für:

     

    Ø                                         Klassen 7 - im Fachbereich: musisch-kulturelle Bildung (Musik, Kunst, gestaltendes Werken, textiles Gestalten)

     

    Ø                                         Klassen 8+9 – zusätzlich im Fachbereich: Arbeit/Wirtschaft-Technik: Wirtschaft, Technik, Hauswirtschaft)

     

    Ø                                         Sport als Pflichtkurs ist obligatorisch für die Schüler der Klassen 7-9.

     

    Ø                                         Die Beteiligung der 10.Klassen ist aus zeitlichen Gründen zur Zeit nicht vorgesehen.

     

    Die stärkere Berücksichtigung  der Interessenlage der Schüler soll ein verbessertes WPK-Angebotssystem erbringen. Das WPK-System der Pestalozzischule stellt  kein „lupenreines“ Hauptschul-WPK-Programm dar, sondern wird unter dem Aspekt der Praktikabilität an einer Förderschule mit einzubeziehenden Gegebenheiten.

    Ein Ansatz, der den besonderen Gegebenheiten in der förderschulischen Sportrealität entspricht, wäre vom Fachbereich Sport zu erbringen.



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    Förderkonzept zur Integration von Schülerinnen und Schülern 

    nichtdeutscher Herkunftssprache

    1. Rahmenbedingungen

    Im Schuljahr 2009/2010 wurden 192 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 6 Jahren und knapp 18 Jahren an der Pestalozzischule unterrichtet.

    Neben den Schülerinnen und Schülern deutscher Herkunft  besuchen 85 Kinder mit Migrationshintergrund unsere Schule.

    Davon werden 16 Schülerinnen und Schüler im Primarbereich beschult.
    Im Mittel- und Oberstufenbereich beträgt die Anzahl 69 Schülerinnen und Schüler.
    Insgesamt ergibt das einen Prozentsatz von 35% gemessen an der gesamten Schülerschaft.

     2. Förderansatz und Unterrichtsprinzipien der Pestalozzischule
    Im Bereich „Deutsch als Zweitsprache“ werden die Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund  im Förderunterricht und im integrativen Sprachunterricht gefördert.

     2.1 Förderunterricht

    Die Ziele des Förderunterrichts sind:

    Prinzipien des Förderunterrichts:

    Die Lernenden, die am Förderunterricht teilnehmen, zeigen häufig keine Lernmotivation, da sie glauben, sich ausreichend in der Zweitsprache verständigen zu können. Deshalb werden  an unserer Schule folgende Prinzipien verwendet: 

    2.2 Integrativer Sprachunterricht

    Bei uns werden integrative Formen des sprachförderlichen Unterrichts verstärkt eingesetzt. Die Förderung der Sprache von Lernenden mit Migrationshintergrund erfolgt während des Klassenunterrichts im Klassenraum und ist somit Aufgabe jedes/jeder Förderschullehrer/in an unserer Schule.

    Außerdem ist  eine weitere Aufgabe der Lehrkräfte die sprachliche Förderung von Lernenden nichtdeutscher Herkunftssprache in ihrer Unterrichtsplanung zu berücksichtigen, damit die Lernenden  eine Chance haben eine angemessene Kompetenz in ihrer Zweitsprache zu erwerben. 

     


    Im Wesentlichen sind folgende Fertigkeiten zu fördern:

     
    Literatur:

    Erlass zur „Integration und Förderung von Schülerinnen und Schülern nichtdeutscher Herkunftssprache“ (RdErl. d. MK. v. 21.7.2005)

    Deutsch als Zweitsprache; Unterrichtspraxis Grundschule; erarbeitet von: Rösch, H., Ahrens, R., Dirim, I., Piepho, H.-E., Röner-Münch, K., Tschachmann, U., Westermann, Schroedel, Diesterweg 2003, Braunschweig


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    Hausaufgabenkonzept der Pestalozzischule

    1. Warum Hausaufgaben?

      

    2. Wie kann man Hausaufgaben interessanter machen?

    3. Folgende Hausaufgabenregelungen gelten für unsere Schule:

     

     
    Das Konzept ist angelehnt an den Erlass „Hausaufgaben an allgemeinbildenen Schulen“ (RdErl. d. Mk. v. 16.12.2004)


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    Vertretungskonzept


    Folgende Maßnahmen und Regelungen zur Optimierung der Unterrichtsversorgung und zur Vermeidung von Unterrichtsausfall wurden von dem Kollegium erarbeitet:

    1. Mit Vertretungslehrkraft

    Besteht die Möglichkeit eine Vertretungslehrkraft in der zu vertretenden Klasse ein zu setzen, so wird diese den Unterricht wie folgt durchführen:

    a)     mit Arbeitsmaterial des Fachlehrers

    b)    mit Unterricht im eigenen Fach ( falls angemessen)

     2. Ohne Vertretungslehrkraft

    Besteht schulorganisatorisch keine Möglichkeit eine Vertretungslehrkraft ein zu setzen, wird der Unterricht für die zu vertretende Klasse wie folgt sichergestellt:

    a)    Teilnahme am Unterricht in den Parallellklassen des gleichen Jahrgangs (Aufteilung erfolgt nach Plan , siehe Klassenaushang / Klassenbuch / Sekretariat)

    b)    Steht nur eine Parallelklasse im Jahrgang zur Verfügung übernimmt die Lehrkraft die Aufsicht der zu vertretenden Lerngruppe durch gemeinsamen Unterricht oder durch mögliche selbstständige Stillarbeit (Vertretungsmappe)

    c)     Steht keine Parallelklasse im Jahrgang zur Verfügung, übernimmt die im Nachbarraum unterrichtende Lehrkraft die Aufsicht und erteilt mit Hilfe der Vertretungsmappe Aufträge zur selbstständigen Bearbeitung.



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    Schulleben und Sportveranstaltungen

    Neben der Unterrichts- und Erziehungsarbeit sind Schulfeiern und Sportveranstaltungen fester Bestand unseres Schullebens. Sie fördern das Selbstwertgefühl, die soziale Kompetenz, die Kreativität und stärken die Identifikation aller mit unserer Schule und den Beziehungsaufbau unter den Schülern.

    Vor diesem Hintergrund finden jährlich wiederkehrende Feiern und Sportveranstaltungen statt, bei denen alle Schüler und deren Familien (Weihnachtsbasar) mit einbezogen werden, um gegenseitiges Kennen lernen und Kontakte untereinander zu ermöglichen und anzubahnen.

    Feiern:
    Das Schuljahr beginnt mit einer Begrüßungsfeier für alle SchulanfängerInnen oder auch SchülerInnen, die von anderen Schulen zu uns kommen. Sie werden mit einem von den Schülern gestalteten Programm (Musik, Theater, Tanz, Turnen) herzlich willkommen geheißen.

    Mit unserem traditionellen Weihnachtsbasar, bei dem alle Schüler ihre Arbeitsergebnisse aus vorangegangenen Projekten ihren Familien und Freunden präsentieren und sich mit selbstgemachtem Weihnachtsgebäck und -getränken, sowie Bastel- und Mitmachangeboten auf das bevorstehende Fest einstimmen können, endet das Kalenderjahr.

    Der Karneval wird von den Schülern der Klassen 1-5 mit einem bunten Programm und der Prämierung der "besten Kostüme" bejubelt.

    Die letzte regelmäßig wiederkehrende Feier ist die Verabschiedung der EntlassungsschülerInnen ein bis zwei Wochen vor dem Beginn der Sommerferien.

    Sportveranstaltungen:
    Jedes Schuljahr richtet unsere Schule ein Fußball- und "Ball über die Schnur"- Turnier (sowohl regional als auch überregional) aus. Dieses Turnier findet jahrgangsübergreifend statt. Die SchülerInnen der Klassen 7-10 können sich für die Schulmannschaften aufstellen lassen.

    Neben dem eigens ausgerichteten Turnier nehmen wir regelmäßig an Turnieren umliegender Schulen teil (ca. 4 Mal Fußball, 2 Mal Ball über die Schnur). Nicht teilnehmende Schüler sind in der Organisation und Durchführung aller Turniere involviert.

    Zusätzlich findet unser jährliches Sport-und Spielfest für alle Jahrgänge (1-10) statt, bei dem es nicht darauf ankommt, wer am schnellsten läuft, am höchsten springt oder am weitesten wirft, sondern in dem sportliche Verhaltensweisen wie Umsicht und Rücksicht, Teamgeist und Kooperation, Geschicklichkeit, Geduld und Durchhaltevermögen gefragt sind. Hier organisieren und gestalten die einzelnen Klassen Sport- und Spielstationen, welche von allen Schülern durchlaufen werden. Für die Verpflegung und die musikalische Untermalung sorgen die Schüler eigenständig.

    Ausblick:

    Zu den bestehenden Traditionen sollen in naher Zukunft die Bundesjugendspiele (mit alternativen Wettkampfformen und "new-games") wieder aufgenommen und eine regelmäßige Teilnahme am "Unicef-Sponsorenlauf" angestrebt werden.

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    Präventionskonzept der Förderschule Pestalozzi

    Gem. RdErl. d. MK, d. MI und d. MJ v. 30.09.2003 - 201-51 661 - (Nds.MBl. Nr.32/2003 S.675; SVBl. 12/2003 S.380) -   VORIS 22410 -

    Allgemeines

    Der staatliche Bildungsauftrag setzt voraus, dass die Schule den Schülerinnen und Schülern einen Ort der Sicherheit, der Verlässlichkeit und des Vertrauens bietet. Dies zu gewährleisten ist zunächst Aufgabe aller an Schule Beteiligter: Schülerinnen und Schüler, Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern sowie Schulträger.

    Um dieses Ziel zu erreichen, ist es unerlässlich, das Thema „Sicherheit und Abwehr von Gewalt“ in allen Schulen regelmäßig zum Gegenstand gemeinsamer    Überlegungen zu machen. Nicht erst bei drohender Gefahr, sondern präventiv bereits im schulischen Alltag, muss im Unterricht und bei anderen geeigneten Anlässen (z.B. Konferenzen, Schülerrats- und Elternratssitzungen) jede Schule die gemeinsame Verantwortung aller für ein gewaltfreies und friedliches Schulleben thematisieren. Dabei ist auf die sachkundige Hilfe von Polizei und Staatsanwaltschaft zurückzugreifen.

    Schule, Polizei und Staatsanwaltschaft haben dabei das gemeinsame Ziel, die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler beim Schulbesuch zu gewährleisten und Straftaten im Lebensraum Schule sowie strafbares Verhalten von Schülerinnen und Schülern auch außerhalb der Schule zu verhüten.

    Im Sinne dieser gemeinsamen Zielsetzung ist die vertrauensvolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit von Schule, Polizei und Staatsanwaltschaft kontinuierlich weiter zu fördern, durch abgestimmte Maßnahmen zu konkretisieren und zu verbessern.

    Die Schule kann die Erfahrung und Unterstützung der Polizei und der Staatsanwaltschaft zur Erfüllung ihres Erziehungsauftrages insbesondere für problembelastete Schülerinnen und Schüler sowie Schülergruppen nutzen. Die Polizei kann bereits zu einem frühen Zeitpunkt delinquentes Verhalten von Schülerinnen und Schülern oder ihnen drohende Gefahren erkennen und somit Straftaten entgegenwirken.

     

    Systemisches Handlungsmodell

        - Erstellen eines Minimalkonsens

     Viele Schulen in Niedersachsen haben gute Erfahrungen mit der Aufstellung eines Minimalkonsens gemacht, auf dessen Basis es gelang, ein für alle transparentes Regelwerk zu installieren. Über einen sanktionierenden Charakter der ersten Stufe hinaus erfahren Kinder und Jugendliche in der zweiten, präventiven Stufe auch die Sicherheit eines solchen Rahmens und eine positive Mehrheit.

     Noch immer arbeiten kommunale Institutionen oft nebeneinander her, sind runde Tische einmal im Monat zu wenig. Es sollte auch im kommunalen Bereich einen Minimalkonsens zwischen Schulen, Jugendamt, Justiz, Polizei, Drogenberatung und anderen Institutionen geben, um Reibungsverluste in der Zusammenarbeit zu vermeiden und schnell reagieren zu können, wenn Jugendliche Gefahr laufen, sich und andere zu gefährden.

    In der Lehrerschaft ist eine große Bereitschaft vorhanden, sich dieser Problematik zu stellen. Im Laufe der Jahre hat sich aber in den Medien, Publikationen und Workshops eine derartige Masse an Informationen angesammelt, dass sie mehr zu einer Lähmung denn zu einer konfliktbereiten und zukunftsorientierten Auseinandersetzung mit der Thematik  führen.

    Diese seriösen Forschungen zur Gewaltprävention sollen in keiner Weise in Abrede gestellt werden; es ist jedoch nötig, aus der Falle der permanenten Ursachenforschung herauszufinden und in einer systemischen Sichtweise an die Probleme heranzugehen.

      

     

    Werte Normen und Einstellungen

    Die entscheidenden Fragen für das Verhalten von Lehrkräften im Schulalltag besonders mit der Gewalt in der Schule sind:  Welche Werte sind für sie entscheidend, welches Normenverständnis besitzen sie und mit welcher Einstellung betrachten sie Schule und Schüler. Wovon also lassen sie sich im täglichen Umgang leiten, welches Bild haben sie von den Schülern, wie sind grundsätzlich zur Gewalt eingestellt, welches Rollenverständnis haben sie.

     Über all diese Fragen müssen sich die Lehrkräfte grundsätzlich im Klaren sein, denn die Auswirkungen auf ihr Verhalten sowie die anderen Elemente des Systemischen Handlungsmodells sind enorm. Klarheit in diesem Bereich kann durch Kollegengespräche, Coaching und Seminare gewonnen werden. Entscheidend ist aber, dass die einzelne Lehrkraft diese Klarheit schaffen will und selbst aktiv wird.

     

    Rechtskenntnisse

     

    Als rechtliche Bestimmungen kommen hier in Betracht:

     

    ·        Schulrecht                        (Bildungs- und Erziehungsauftrag, Fürsorge, Pflichten, Maßnahmen)                   

    ·        Beamtenrecht                  (Aufgaben, Stellung, Pflichten, Rechte des Lehrers)

    ·        Strafrecht                          (Recht auf Nothilfe des Lehrers nach § 32 StGB)

      (Unterlassene Hilfeleistung gem. § 323c StGB)

    ·        Bürgerliches Recht        (Haftung d. Lehrers i. R. der Aufsichtspfl. § 832 BGB)

    ·        Strafprozessrecht          (Festnahme durch jedermann gem. § 127 StPO)

    Die rechtlichen Kenntnisse der Lehrkraft bestimmen in hohem Maße die Handlungskompetenz beim Eingreifen im konkreten Einzelfall und wirken auch auf die anderen Elemente des Systemischen Handlungsmodells ein.

     

     

    Regelsystem der Schule/der Klasse

    Das Zusammenleben in Gruppen vom Kindergarten bis zur Politik kommt nicht ohne Regeln aus. Bedeutsam dazu ist

    • Welche Regeln gibt es?
    • Wie bekannt sind sie?
    • Wie klar sind sie formuliert?
    • Für wen gelten sie?
    • Von wem werden sie überwacht?
    • Welche Konsequenzen gibt es für Regelverstöße?
    • Wie beständig werden sie eingehalten?

    Ein klares und nachvollziehbares Regelsystem trägt zu einem gewaltfreien Verhalten in der Schule ganz erheblich bei. Viele gut gemeinte Aktionen gegen Gewalt verpuffen in der Luft, weil sich ein Kollegium im Vorfeld nicht auf einen Minimalkonsens des nicht Wegschauens sondern Eingreifens hat einigen können.

     

    Stressstabilität

    Stress ist die Reaktion des Individuums (Organismus) auf Situationen, die bewertet werden. Dabei ist besonders wichtig: Stress ist individuell.

    Die Wirkung des Stressmechanismus  wird deutlich anhand des so genannten S-O-R-Modells (Situation – Organismus (bewertet) – Reaktion).  Defizite im Systemischen Handlungsmodell werden zu Stressoren.

    Ein Lehrer beobachtet die konkrete Situation der sich streitenden und schlagenden Schüler. Er bewertet sie auf Grund seines Werte- und Normenverständnisses, seiner Einstellung sowie seiner Kenntnisse über die rechtlichen Gegebenheiten, ggf. auf der Basis eines nur unzureichenden Regelsystems seiner Schule. Der Lehrer fühlt sich der Situation nicht gewachsen.

    Es besteht für ihn ein gravierendes Missverhältnis zwischen den an ihn gestellten Anforderungen und seinen Fähigkeiten, die Situation zu bewältigen. Demzufolge kommt es zu einer Reihe von Reaktionen wie zitternden Händen (muskulär), Schweißausbruch, Herzrasen (vegetativ), und einem Gefühl der Hilflosigkeit (kognitiv/emotional). Wichtig ist, sich diesen Mechanismus und die dargelegten Wirkungszusammenhänge zu verdeutlichen, sowie an der eigenen Stressstabilität zu arbeiten.

     
    Kommunikationsfähigkeit

    Grundlage jedes menschlichen Zusammenlebens ist die Möglichkeit, sich zu verständigen, sich über Erwartungen, Forderungen, Wünsche, Denkhaltungen, Werte, Einstellungen usw. auszutauschen. Wichtig ist, welche Ausgangsbedingungen für eine gute Kommunikation zu beachten sind.

    Schon in den alltäglichen Kommunikationen sind Missverständnisse möglich, ja geradezu unvermeidbar. Allein ein unterschiedliches Zeichenverständnis kann zu Problemen führen; eine Störung auf der Beziehungsebene hat schon häufig zu erheblichem Streit geführt. Umso schwieriger ist gute Kommunikation in einem Problemfeld wie der heutigen Schule, denn mit fast jeder Handlung oder Bemerkung macht ein Lehrer gegenüber einem Schüler normative und wertende Aussagen:

     

    • Welche Spielregeln gibt es bei mir?
    • Welche Gebote und Verbote wende ich an?
    • Was toleriere ich, wann schreite ich ein, wie schreite ich ein?
    • Was überlasse ich zur Regelung den Schülern?
    • Wie beziehe ich Schüler in Regelungen ein?
    • Wie gehe ich mit Gewalt gegen Sachen und Personen um?
    • Wie strafe ich, was setze ich durch, wie setze ich mich durch?

    Für den Kommunikationsablauf bedeutet dies, dass der Lehrer seine Nachricht an die Schüler klar, deutlich, verständlich und nachvollziehbar senden muss. Nur so kann er sicher sein, dass sie einigermaßen identisch ankommt.

    Bezogen auf den Ausgangssachverhalt eines gewalttätigen Schülers muss der Lehrer souverän kommunizieren. Seine Botschaft an den Täter muss unzweideutig sein, um die Gewalt zu unterbinden. Dabei ist es natürlich vorauszusetzen, dass der Lehrer eine hohe Handlungskompetenz besitzt.

    Hier schließt sich der Kreis des Systemischen Handlungsmodells. Auf einer sicheren Basis der eigenen Werte, Normen und Einstellungen, einem sinnvollen Regelsystem in der Schule/Klasse, mit gesicherten Rechtskenntnissen sowie einer beruhigenden Stressstabilität kann die Kommunikation in der momentanen Belastungssituation ruhig, gelassen und sicher erfolgen.

    Hierdurch wird der systemische Ansatz des Handlungsmodells deutlich; Nur wenn alle Elemente des Modells einbezogen werden, wenn die gegenseitige Beeinflussung berücksichtigt wird, kommt es zu kompetenten und sicheren Handlungen. Wichtig ist, dass die einzelnen Elemente in der oben dargelegten Art ausgefüllt sind. Bei Defiziten in den Elementen sollte sich der Einzelne bemühen, in diesen Bereichen an sich, aber auch mit anderen gemeinsam zu arbeiten.

     

    Kommunale Vernetzung

    Prävention kann und darf nicht auf die Schule beschränkt bleiben, denn der Lebensraum betrifft außerdem Familie, Peer-Groups, Stadtteil und Region. Hier stößt die Schule an die Grenzen ihrer Einflussnahme – wenn sie sich nicht vernetzt.

    Die Einrichtung von etlichen kommunalen Präventionsräten verdeutlicht die Wichtigkeit der Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene. Allgemein wird von guten Erfahrungen durch den Aufbau von Beziehungen zwischen den Mitgliedern einzelner Institutionen und den Abbau von Vorurteilen durch die alltägliche Arbeit berichtet.

    Allerdings verhält es sich auf übergeordneten Ebenen wie im Kleinen:
    Um das System zu verändern, darf man nicht darauf warten, dass einem von außen die Lösung auf dem Präsentierteller serviert wird, denn eine Systemstruktur basiert auf  den einzelnen Bausteinen und ihrer Dynamik.

    Partner in der Kommunalen Vernetzung

    ·       Polizei Salzgitter

    ·       Jugendgericht Salzgitter

    ·       Drogenberatung Salzgitter

    ·       Jugendamt, Jugendgerichtshilfe

    ·       Gesundheitsamt

    ·       Freizeitstätten

     

     
    Zur Situation an unserer Schule

    1.   Unsere Schule arbeitet eng mit dem Jugendkommissariat in Person von Frau Hauptkommissarin Anita Schikowski
    zusammen. Desgleichen besteht mit Herrn Blechner persönlicher Kontakt zu den ermittelnden Stellen im Jugendbereich.

    2.    Frau Schikowski hält in jedem Schuljahr in den Klassen 7 und 8 mehrstündige Einheiten besonders unter dem Aspekt der Strafmündigkeit. Einzelne Klassen haben Dienststellen besucht. Über den Präventionsrat Salzgitter kann sich der Präventionsbeauftragte der Schule jederzeit mit den Kollegen von Staatsanwaltschaft und Polizei sowie anderen Gremien kurzschließen. Auch auf Landesebene bestehen durch das Forum Gewalt-Macht-Prävention außerordentlich gute über einen langen Zeitraum gewachsene Verbindungen.

    3.   Als zweite Schule in Salzgitter führt die FÖS Pestalozzi erneut einen Jungen- und Mädchentag durch, zu dem geschlechtsspezifisch externe Referenten und Trainer eingeladen werden. Für die diesjährigen Veranstaltung ist es gelungen, Herrn Bewährungshelfer Patzer mit einer Gruppe von Straffälligen zu verpflichten. Die Schule verspricht sich eine große Betroffenheit der Schüler aus den 9. und 10. Klassen.

    4.    An unserer Schule können wir erleichtert feststellen, dass der Gewaltlevel recht niedrig ist. Natürlich gibt es Fälle von Mobbing oder Bedrohung und körperliche Auseinandersetzungen. Diese resultieren meist aus der sprachlichen Verarmung der Kinder. Schnell sind beleidigende Wörter gesagt, die in Konflikte ausarten können. Die Lehrkräfte unserer Schule schreiten so schnell wie möglich ein, weil zudem die Informationen an der Schule Lehrkräfte, Schulleitung und Beratungslehrer schnell erreichen. Die Schülerinnen und Schüler fühlen sich von den Lehrkräften akzeptiert und geschützt. Einige Fälle von sexueller Nötigung im Bus durch anzügliche Bemerkungen sind sofort aufgenommen und bestraft worden. Die Mädchen haben erfahren, dass wir sie schützen; die Jungen, dass wir ihr Macho-Gehabe nicht durchgehen lassen. Fälle von räuberischer Erpressung sind seit langem nicht aufgetreten, Schmierereien am Schulgebäude entstanden durch schulfremde Täter. Die Kinder und Jugendlichen fühlen sich an unserer Schule geborgen.

     

    Minimalkonsens unserer Schule zur Gewaltprävention

    1.   Unsere Schule hat einen Minimalkonsens – Maßnahmenkatalog - ausgearbeitet und beschlossen (Anlage), der Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften bekannt gemacht worden ist und in den Klassen aushängt. Er ist seit 1998 regelmäßig auf Gesamtkonferenzen und Dienstbesprechungen diskutiert und aktualisiert worden. In der neusten Fassung ist er um ein Ablagesystem erweitert worden, das es dem Präventionsbeauftragten erleichtert, einmal im Jahr über die Lage an der Schule Bericht zu geben, um eventuell notwenige Veränderungen vorzunehmen. ( Maßnahmekatalog )

     
    5. Suchtprävention

     
    Kinder und Jugendliche sind nach wie vor starken Suchtgefahren ausgesetzt. Das Einstiegsalter in den Konsum legaler Suchtmittel wie den Zigaretten- und Alkohohlkonsum ist gesunken. Illegale Drogen sind in der gesamten Bundesrepublik und im angrenzenden Ausland in hohem Maße verfügbar. Neue Drogen, z. B. Designerdrogen, sind hinzugekommen. Die Gefährdungen eine nichtstoffliche Abhängigkeit zu entwickeln, haben eher zugenommen, wenn man z. B. das extensive Computerspielen oder den übermäßigen Medienkonsum betrachtet.

    Junge Menschen machen früher erste Erfahrungen mit Suchtmitteln als noch vor Jahren. So zeigen Untersuchungen, dass der Einstieg in den Konsum der gebräuchlichsten legalen Drogen in unserem Kulturraum, Zigaretten und Alkohol, sich in den letzten zehn Jahren spürbar nach vorne verlagert hat und heute schon bei den 9-10jährigen beginnt. Ebenso verhält es sich mit Medikamenten. 40 % der 12-jährigen nehmen Kopfschmerzmittel, ein Viertel aller Grund-schülerinnen und Grundschüler schlucken Präparate zur Leistungssteigerung oder zur Verbesserung der Konzentration.

    Noch in den 80er Jahren war bei der Suchtvorbeugung der Blick oft eingeengt auf die Drogenprophylaxe; diese wurde durch schockartige Abschreckung vor den Folgen des Drogenkonsums bzw. der Sucht betrieben. Heute ist bekannt, dass diese Konzepte erfolglos sind oder sogar das Gegenteil von dem bewirken, was sie beabsichtigen. Eine Studie des Münchner Instituts für Therapieforschung im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bewertet die Konzepte der reinen Information über Drogen, besonders wenn sie mit Abschreckung vor deren Folgen verbunden ist, als "im günstigsten Fall wirkungslos".

    Ziel der Suchtvorbeugung ist demnach, dazu beizutragen, dass die Kinder und Jugendlichen Schutzfaktoren gegen die unterschiedlichsten Gefährdungen ausbilden, dass ihr seelisches Immunsystem gegen die Suchtgefahr gestärkt wird, und dass sie ihre Persönlichkeit entwickeln.

    Schutzfaktoren sind Teile der Persönlichkeit sowie bestimmte Bereiche der sozialen Umwelt. Sie ermöglichen eine positive Bewältigung altersgemäßer Entwicklungsaufgaben und belas-tender Situationen. Eine ganzheitliche Suchtvorbeugung wird angestrebt. Schulische Primärprävention ist verhaltensbezogen und verhältnisbezogen.Verhaltensbezogene Prävention stärkt die Kompetenzen des Einzelnen.

    Verhältnisbezogene Prävention bedeutet eine Verbesserung der Lebensraumgestaltung. Die Gestaltung von Schule und Schulleben, die Förderung eines guten Schulklimas und die Pausen- und Pausenhofgestaltung sind von hoher Bedeutung.

    Ganzheitliche Suchtvorbeugung in der Schule lässt auch das Erziehungsverhalten nicht außer Acht. Gerade was den Umgang mit den Suchtmitteln Nikotin und Alkohol anbelangt, ist die Vorbildfunktion von Lehrkräften angesprochen.

      

    Förderung der Persönlichkeitsentwicklung:

     

    Stärkung der Kompetenz des einzelnen, um sich konstruktiv mit bestehenden Anforderungen,

    Herausforderungen und Gefährdungen auseinandersetzen zu können.

     

    Herausbildung einer gefestigten Ich-Identität:

     

    ·        Erlebnis-, Beziehungs- und Konfliktfähigkeit

    ·        soziale Integration

    ·        positives Selbstwertgefühl

    ·        Körperbewusstsein

     

    Dazu gehören folgende Rahmenbedingungen und Kompetenzen

     

    ·        Schule als Lebens- und Erfahrungsraum

    ·        Haltung/Einstellung des Kollegiums und der Schulleitung

    ·        Lern- und Schulklima

    ·        Schulentwicklung

    ·        realistische Vorbilder

    ·        Grenzen

    ·        Freiräume

     

    ·        Ermutigung

    ·        Toleranz

     

    ·        Selbstvertrauen/Selbständigkeit

    ·        Genussfähigkeit/Frustrationstoleranz

    ·        Stressbewältigung

    ·        Konfliktfähigkeit

    ·        Umgang mit Gefühlen

    ·        Selbstachtung

    ·        Empathie

    ·        Lebensfreude

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Suchtspezifische Präventionsziele

     

    Die Hauptaufgabe schulischer Suchtvorbeugung ist primärpräventiver Natur und somit Aufgabe aller Lehrerinnen und Lehrer.

     

    Dabei haben sich psychosoziale Ansätze der Prävention und Gesundheitsförderung als besonders wirksam erwiesen, auf deren Grundlage allen erdenklichen Fehlentwicklungen von Kindern und Jugendlichen vorgebeugt werden kann. Bilden Kinder und Jugendliche Schutzfaktoren aus und erwerben Kompetenzen zu einer gesunden Lebensführung, dann können diese Schutzfaktoren nicht nur gegen Suchtgefahren, sondern auch gegen andere Gefahren wirksam werden, z. B. gegen die Gefahr des Abgleitens in Kriminalität oder Gewalt.

     

    Die Primärprävention in der Suchtprophylaxe hat aber auch suchtspezifische Präventionsziele, die je nach Altersstufe der Zielgruppe der Präventionsmaßnahmen unterschiedlich sind.

     

    Für die Grundstufe kann es jedoch noch nicht um den bewussten Umgang mit legalen Suchtmitteln oder um illegale Drogen gehen. Da sich aber der Einstieg in den Gebrauch der gängigsten legalen Drogen in unserem Kulturraum, Zigaretten und Alkohol, spürbar nach vorne verlagert hat und heute schon bei den 9-10jährigen beginnt, kommen zu den Themen, die eine Nähe zu süchtigem Verhalten haben, wie regelmäßiges, übermäßiges, unkontrolliertes Fernsehen, exzessives Spielen an Konsolen und Computer, die Themen Rauchen und der Umgang mit Medikamenten hinzu. 

     

    Für die Schülerinnen und Schüler in den höheren Klassen gelten als suchtspezifische Präventionsziele:

     

    ·        Förderung eines sozialen Klimas und Bestärkung von Wertvorstellungen, die zu einer erhöhten Drogendistanz beitragen,

    ·        Stärkung von Kompetenzen zu eigenverantwortlichem, bewusstem Umgang mit legalen Suchtmitteln, um eine weitestgehende Abstinenz gegenüber Tabakerzeugnissen, einen selbstkontrollierten, verantwortlichen Umgang mit alkoholischen Getränken und einen bestimmungsgemäßen Gebrauch von Arzneimitteln zu erreichen.

    ·        Förderung einer abstinenten Haltung im Hinblick auf illegale Drogen,

    ·        Vermittlung altersgemäßer, an der Lebenswelt der Zielgruppe orientierter, sachlicher Informationen zu Sucht und Suchtmitteln,

    ·        Bewusstmachung der fließenden Übergänge und der Prozesshaftigkeit von Suchterkrankungen.

    ·        Einübung alternativer Verhaltensweisen zum Suchtmittelkonsum,

    ·        Entwicklung von Handlungsstrategien gegen Gruppendruck.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Suchtprävention und Kompetenzerwerb

    Der Schwerpunkt der schulischen Suchtvorbeugung liegt auf der Ausbildung von Schutzfaktoren, um möglichen späteren Risiken entgegenwirken zu können. D. h. die Kinder und Jugendlichen werden in ihrer personalen und sozialen Handlungskompetenz gefördert, und die Schule begibt sich auf den Weg in Richtung auf eine gesundheitsfördernde Schule. Suchtvorbeugung ist dann besonders erfolgreich, wenn sie interaktiv, intensiv und kontinuierlich angelegt ist.


    Genuss- und Erlebnisfähigkeit

    Genießen und bewusst erleben, Gefühle wahrnehmen und ausleben können, statt “sich zuzuschütten”, “reinzufressen” oder sich destruktiv und unreflektiert auszuagieren

     

    Kritik und Selbstkritik
    Die Fähigkeit und Bereitschaft, konstruktive Kritik im Sinne eines Lern- und Entwicklungsprozesses zu nutzen

    Fähigkeit und Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, selbständig und aktiv zu gestalten, statt “mit sich machen zu lassen” und im Konsumverhalten “stecken zu bleiben”

    Fähigkeit, Entscheidungen zu treffen und gegebenenfalls “nein” zu sagen
    statt “sich treiben zu lassen” und Entscheidungen zu vermeiden

    Fähigkeit, mit Anforderungen, Herausforderungen, Leistungsdruck und Stress umzugehen und den Alltag zu bewältigen, statt sich ständig überfordert und den täglichen Belastungen nicht gewachsen zu fühlen

    Kommunikations- und Kontaktfähigkeit
    Das eigene Erleben und Empfinden mitteilen und seine sensiblen Seiten zeigen, zuhören und verstehen können statt sich “zuzumachen”

    Sensibilität für den eigenen Körper und seine Belastungsgrenzen erkennen, das Empfinden dafür, “was meinem Körper gut tut” entwickeln, statt unreflektiert vorgegebenen Leistungsstandards, “Idealbildern” und Beeinflussungen durch z. B. Werbung zu folgen

    Fähigkeit, mit Konflikten, Frustration und Aggressionen umzugehen, statt vor Konflikten auszuweichen, Mittel oder Substanzen als “Fruststopper” einzusetzen oder Aggressionen gegen sich selbst oder andere zu richten

     

    Vernetzung mit außerschulischen Kooperationspartnern

    Wie schon im Konzept zur Gewaltprävention ausgeführt arbeitet die Pestalozzischule Salzgitter auch in der Suchtprophylaxe mit außerschulischen Partnern zusammen:

    ·        Drogenberatung Salzgitter

    ·        Gesundheitsamt

    ·        Jugendamt, Jugendgerichtshilfe

    ·        Präventionsrat gegen Gewalt

    ·        Polizei Salzgitter

    ·        Jugendgericht Salzgitter

    ·        Lukaswerk

    ·        Soziale Gruppen

    ·        Freizeitstätten

     

    Auf den Jungen- und Mädchentagen werden von externen Experten aus den o.g. Bereichen Programme mit den Schülern durchgeführt, die zur Entwicklung einer gefestigten Persönlichkeit beitragen.



    Aktive Pause

    Im Zusammenhang mit der Diskussion über die "Bewegte Schule" wurde vor über 10 Jahren das Schulgelände der Pestalozzischule vollständig umgestaltet. Ein zentraler Aspekt bei dieser Umgestaltung war, die bewegungsarme Alltagswelt der Schüler zu überwinden. Dabei galt es, Voraussetzungen für eine spiel- und bewegungsfördernde Umwelt zu schaffen, um dem Verlust an Kreativität, Kommunikation und aggressionsfreien Verhalten entgegenzuwirken.

    Darüber hinaus sollte ein lebensnahes Schulgelände die Chance bieten, das Wegwerfverhalten und die ökologische Sensibilität zu beeinflussen.

    Dieses Projekt wurde weitgehend durch die Eigeninitiative der Eltern, Schüler und Lehrer in Form von Planung, Gestaltung, Projektwochen und Geldsammlungen realisiert.

    Zusätzliche Spenden der Nord/LB und der Umweltlotterie Bingo-Lotto machten den Aufbau der Großspielgeräte möglich.

    Angebote auf dem Schulhof:
  • Sechseckschaukel
  • Klettergerüst "Sky Castle"
  • Reckstangen
  • Basketballkörbe
  • Fußballtore
  • Volleyball- und Federballnetz
  • Tischtennisplatte
  • Balancierbalken
  • Schulgarten






  • Zusätzlich wurde im Sinne der aktiven Pause das Angebot für die vielfältigen Bedürfnisse der Schüler erweitert. Mit einer für 2 € gekauften Ausleihkarte kann jeder Schüler verschiedene

    Spielgeräte für den Innen- und Außenbereich ausleihen. Diese Ausleihe wird in den beiden großen Pausen von 2 Lehrerinnen mit ausgewählten Schülern organisiert und findet in einem Raum am hinteren Hofausgang statt.

    Für die Ausleihkarte wird geboten:
  • Basket- und Fußbälle
  • Inliner
  • Roller
  • Verschiedene Fahrzeuge
  • Tennis, Tischtennis und Federballschläger
  • Stelzen, Reifen und Seile
  • Hockeyschläger
  • Sandspielzeug
  • Balanciergeräte
  • Kartenspiele, Mühle, Schach und andere Spiele





  • In einen extra eingerichteten Raum gibt es als Angebot:
  • Kicker-Tische
  • Billard
  • Dart
  • Air-Hockey
  • Boxsack
  • Großspiel "Vier Gewinnt"



  • Vor den Sommerferien haben wir durch die Teilnahme an der Aktion "Fit-4-Future" der Cleven- Becker Stiftung eine "Spieletonne" gesponsert durch den Oberbürgermeister der Stadt Salzgitter, Herrn Klingebiel, erhalten. Somit können wir unser Bewegungsangebot für die Schüler noch einmal deutlich erweitern.


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    Konfliktlotsen

    Angebot

    Seit dem Schuljahr 2006/2007 besteht für Schüler und Schülerinnen an der Pestalozzischule die Möglichkeit, sich zu Konfliktlotsen bzw. zu Streitschlichtern ausbilden zu lassen. Diese arbeiten nach den Grundsätzen der Schulmediation.

    Dauer

    Die Ausbildung findet ein Jahr lang einmal wöchentlich am Nachmittag im Rahmen einer zweistündigen AG statt, die Teilnahme ist freiwillig.

    Schülerinnen und Schüler, die ein Schuljahr lang einmal wöchentlich an der Konfliktlotsen -AG teilgenommen haben und die in der Lage sind zu zweit oder schon alleine Konflikte, die von Schülern an sie herangetragen werden zu lösen, erhalten ein Zertifikat, das ihnen den erfolgreichen Abschluss bescheinigt.

    Nach der Ausbildung kommen die Konfliktlotsen freiwillig weiterhin zu den AG- Stunden und geben ihr Wissen an die Neuen weiter.

    Inhalt

    Die Schülerinnen und Schüler lernen Konflikte, die im Schulalltag auftreten, im Rahmen der Schulmediation zu lösen. Diese Form der Konfliktlösung ist für die Jugendlichen meistens ganz neu. Sie lernen, eine andere Form der Konfliktbewältigung kennen und sind am Anfang überrascht, dass es dennoch fast immer zu einer Einigung der Konfliktbeteiligten kommt.

    Neben den inhaltlichen Aspekten der Schulmediation stehen die sozialen Kontakte untereinander, das soziale Engagement für andere und die selbständige Planung von Schulaktivitäten, die der Bekanntmachung der Konfliktlotsen dienen, im Vordergrund.

    Räumliche Gegebenheiten

    Den Konfliktlotsen steht ein Raum im Untergeschoss zur Verfügung, den sie zum Teil mitgestalten konnten. Der Raum wird auch als Besprechungszimmer genutzt und ist zurzeit häufig belegt, was eine Nutzung in den Pausen durch die Konfliktlotsen erschwert oder nicht möglich macht.

    Sprechzeiten

    Sobald die Umbaumaßnahmen des anderen Besprechungszimmers im Erdgeschoss abgeschlossen sind, können die Streitschlichter ihre Sprechzeiten für die Schülerinnen und Schüler der Schule erweitern. Diese sollen dann nicht mehr zweimal wöchentlich in der dritten Pause angeboten werden, sondern täglich in der ersten Pause stattfinden.

    Wird von Seiten der Konfliktbeteiligten ein anderer Termin gewünscht, wird dieser individuell abgesprochen.

    Nutzung

    Zu Beginn eines Schuljahres ist die Konfliktlotsengruppe nicht ausgelastet, die Schülerinnen und Schüler scheinen diese Art der Sreitschlichtung während der sechswöchigen Ferien vergessen zu haben. Die Aufgabe der Streitschlichter ist es, sich wieder ins Bewusstsein zu rücken und den neuen Kindern an der Schule die andere Art der Konfliktbewältigung nahe zu bringen.

    Rückblick

    Bis zu Beginn des Schuljahres 2009/2010 fand einmal in der Woche ein zweistündiger Wahlpflichtkurs " Konfliktlotsen" statt. Dieser hatte das Ziel, alle Kinder der Schule von der 7. bis zur 9. Klasse in circa sechs Sitzungen an das Thema heranzuführen und ihr Interesse zu wecken, an der Konfliktlotsen- AG am Nachmittag teilzunehmen. Im Laufe von zwei Schuljahren sollten alle Kinder der Schule einmal an diesem Kurs teilgenommen haben.


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    Berarungskonzept der Förderschule Pestalozzi

    Bezug: Erl. des MK vom 08.04.2004

    Die Beratung wird in erster Linie von Klassenlehrerinnen und -lehrern geleistet mit ihren Möglichkeiten, ein besonderes Vertrauensverhältnis zu ihren Schülerinnen, Schülern und Eltern zu entwickeln.

    Daraus versteht sich, dass der Beratungslehrer keine übergeordnete Position einnimmt, sondern vielmehr kollegial begleitend, unterstützend und vermittelnd zu wirken hat und den Beteiligten nach erfolgter Intervention eine Rückkopplung gibt.

    Beratungsanlässe

    Einzelfallhilfe

    • Lernstörungen
    • besondere Verhaltensprobleme - auch außerhalb der Schule
      • Mobbing
      • Gewalt
      • Drogenmissbrauch
      • Sexuelle Auffälligkeiten
      • Schulabsentismus
    • Vorbereitung und Durchführung von Präventionsmaßnahmen bei sich abzeichnenden Leistungsversagen und anderen Beeinträchtigungen des Lernens, sowie der sozialen, emozionalen und körperlichen Entwicklung von Schülerinnen und Schülern
    Beim Auftreten von Lernstörungen, Lerndefiziten oder besonderen Verhaltensauffälligkeiten informieren die Fachlehrerinnen und Fachlehrer frühzeitig die Klassenlehrer zur Einleitung von Hilfsmaßnahmen.


    Schullaufbahnberatung
    • Beratungen zum Übergang in das berufsbildende System mit Informationen der dortigen Lehrkräfte
    • Beratungen zum Übergang an eine weiterführende Schule mit Informationen der dortigen Lehrkräfte

    Systembezogene Beratung

    Die Organisation von schulinternen Lehrerfortbildungen und Schulelternabenden, die seine Themenfelder berühren, wird bei Bedarf von ihm vorgenommen.
    Durch seine Arbeit im Präventionsrat der Stadt Salzgitter ist es dem Beratungslehrer möglich, dieses Netzwerk zu nutzen und schnell und unbürokratisch Kontakte zu vermitteln zu:
    • Polizei
    • Jugendamt, Jugendgerichtshilfe
    • Gesundheitsamt
    • Drogenberatung
    • Freizeitstätten
    Verantwortlichkeitsstruktur

    Abhängig von den Beratungsanlässen, der Zuständigkeit und der zeitlichen Verfügbarkeit hat der Beratungslehrer auf Grund seiner Beauftragung in allen drei Beratungsschwerpunkten eine besondere Bereitschaft für die Beratungsarbeit zu tragen und sie zu begleiten. Hierzu bietet er wöchentlich eine festgelegte Gesprächszeit an. Zusätzlich können telefonisch oder in den Pausen Beratungstermine vereinbart werden, und zur Krisenintervention ist er auch aus seinem Unterricht abrufbar.

    In den Gesprächen geht es nicht in erster Linie darum, Schuldige zu finden, sondern zwischen Kontrahenten zukunftsbezogen zu vermitteln ( Täter - Opfer - Ausgleich, "No Blame Approach" )

    Alle Berarungsgespräche unterliegen grundsätzlich der Freiwilligkeit und Verschwiegenheit.


    Dieses Beratungskonzept unserer Schule bedarf der ergänzenden Korrektur, der Diskusion in der Gesamtkonferenz, der mehrheitlichen Befürwortung und der regelmäßigen Fortschreibung in Hinblick auf die schulische Situation und der sich veränderten Erlasslage für unsere Schule.


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    Erziehungsmaßnahmen bei Regelverstößen


    Die Erziehungsmaßnahmen bei Regelverstößen durch Schüler werden durch einen Maßnahmenkatalog geregelt.

    Katalog



    Berufsorientierung

    Schulkonzept „Berufliche Orientierung“

     

    Die Pestalozzischule Salzgitter hat schrittweise den Erlass vom 04.08.2004 „Berufliche Orientierung“ umgesetzt. Die nachfolgende Tabelle zeigt den derzeitigen Stand im Überblick.

     

    Maßnahmen zur beruflichen Orientierung
    Maßnahmen im Überblick Kl.7 Kl.8 Kl.9 Kl.10
    Teilnahme am Zukunftstag X X X X
    Betriebserkundungen X X X X
    Praxistage X X
    Blockpraktika X X X
    Führung von Praktikumsmappen X X X
    Berufsbildungsmesse X X
    Beratung durch BBS / Schnuppertage X X
    Beratung durch ARGE X X
    Bewerbungstraining extern, 2-tägig X X
    Vor- und Nachbereitung im Unterricht X X X X
    Schulfirma Kiosk (X) (X) (X) Abhängig von der jeweiligen Personalsituation
    Schülerfirma Zeitung X X X


    Schülerbetriebspraktikum (Blockpraktikum)

    Das Blockpraktikum wird seit mehreren Jahren in den Klassenstufen 8/9/10 durchgeführt. Ziel der Praktika ist es, den Schülern einen Einblick in die Berufswirklichkeit zu geben und ihnen dadurch die eigene Berufswahl zu erleichtern.

    Die Schüler der 8. Klasse werden gut vorbereitet durch die Lehrkräfte in ein 14-tägiges Schülerbetriebspraktikum begleitet, um erste Eindrücke und praktische Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln, die im AWT-Unterricht individuell mit ihren Lehrern nachbereitet werden. Der Vorteil  bereits in dieser Klassenstufe mit der praktischen Berufsorientierung zu beginnen liegt darin begründet, dass sich die Jugendlichen schon recht früh mit den Gegebenheiten der Arbeitswelt auseinandersetzen können, um gegebenenfalls andere Berufsfelder in den Jahrgängen 9 und 10 kennen zu lernen. Der Zeitraum für dieses 14-tägige Praktikum ist jährlich vor den Osterferien eingeplant.

    In den 9. und 10. Klassen folgt nach den Osterferien ein 3-wöchiges Schülerbetriebspraktikum. Hier wird großer Wert darauf gelegt, dass die Jugendlichen ihre Praktikumsplätze selbst aussuchen und auch für sich die richtigen Betriebe finden. Das hat den Vorteil, dass sie bei nicht erfolgreichem Praktikum nicht ihre Lehrer verantwortlich machen können. „Praktikumsversager“ sind allerdings nur selten. In individuellen Fällen sind natürlich auch die Lehrer gefordert, adäquate Praktikumsplätze zu vermitteln.

    Die Schüler der 10. Klasse (Hauptschulabschluss) sollten sich in dieser Phase möglichst schon konkret nach ihren Berufswünschen Praktikumsplätze aussuchen. Auch hier werden, wie in den anderen Jahrgängen, die Erziehungsberechtigten durch Elternabende u. ä. mit einbezogen.

    Parallel zu den Vor- und Nachbereitungen des Praktikums wird von den Schülern eine Schülerbetriebspraktikumsmappe über Eindrücke und Erfahrungen nach bestimmten Zielvorgaben geführt. Das Führen eines Berufswahlpasses eines jeden Schülers der 8. und 9. Klasse ist in unmittelbarer Vorbereitung.                                                                                                                                           Das zweite bzw. dritte Schülerbetriebspraktikum hat den Vorteil, dass nach einer mindestens jährlich stattfindenden Berufsberatung die Schüler ihre Berufswünsche noch einmal überprüfen können. Einige Jugendliche haben in dieser Zeit einen Beruf gefunden, andere haben in ihrem Wunschberuf gearbeitet, hatten aber ganz andere Vorstellungen davon.

    Einen weiteren hohen Stellenwert im Konzept der Beruflichen Orientierung haben die nach Erlass vorgesehenen Praxistage.

    Vorbemerkungen

    Der Praxistag soll den Schülern der Klasse 8 und 9 im Laufe ihrer Schulzeit eine zusätzliche Chance zur Berufsfindung und Eingliederung in das Berufsleben bieten.
    Außerdem soll den Schülern eine Verknüpfung von schulischem und außerschulischem Lernen ermöglicht werden.
    So ist es vielen Schülern nicht bewusst und häufig nicht vermittelbar, dass Pünktlichkeit, Freundlichkeit, Höflichkeit, Hilfsbereitschaft, etc. Kompetenzen sind, die für den Berufseinstieg und für das Fortkommen im Arbeitsleben sehr wichtig sind.
    Dieser Praxistag ist inhaltlich und organisatorisch nicht mit einem Betriebspraktikum zu vergleichen, da er über die Ziele des "normalen Praktikums" hinausgeht und der übrige Unterricht nicht ausfällt.

    Ziel des Projektes ist es, die persönlichen, sozialen und fachlichen Kompetenzen der  Schüler zu stärken und zu erweitern.
    Das bedeutet auf der Ebene der persönlichen Kompetenz (Selbstkompetenz):

    · Abbau von Ängsten
    · Stärkung von Selbstvertrauen
    · Anbahnung /Stärkung von Eigenverantwortlichkeit
    · Stärkung von Leistungsbereitschaft
    · problematische Situationen aushalten können
    · durchhalten können.

    Das bedeutet auf der Ebene der Sozialkompetenz die Erfahrung, dass folgende "Tugenden":

    · Pünktlichkeit
    · Zuverlässigkeit
    · Aufmerksamkeit
    · Ordentlichkeit
    · Konzentrationsfähigkeit
    · Freundlichkeit
    · Höflichkeit
    · Durchhaltevermögen
    · Hilfsbereitschaft
    · Fleiß

    für ein gutes Arbeitsklima, das im Zusammenhang mit der Qualität von Arbeit steht, und für die Akzeptanz als Kollegin oder Kollege unerlässlich sind.

    Das bedeutet auf der Ebene der Sachkompetenz

    · die Konzentrationsfähigkeit zu verbessern
    · das Lern- und Arbeitstempo zu steigern
    · die sach- und fachbezogene Kommunikationsfähigkeit zu verbessern
    · die Motivation zu stärken, Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen, da deren

      Bedeutung erfahren wird
    · den Erwerb von Grundkenntnissen wirtschaftlicher Zusammenhänge
    · den Stellenwert von Teamfähigkeit zu erfahren.

     

    Durchführung

    Die Vorbereitung des Praxistages kann sowohl im Deutsch- und Sozialkundeunterricht als auch in AWT erfolgen.
    Die Nachbereitung erfolgt ebenfalls in diesen Unterrichtsfächern.
    Die pädagogische Begleitung kann intensiver als beim Betriebspraktikum sein, da nach jedem Praxistag eine Auswertung mit
    allen beteiligten Schülerinnen und Schülern erfolgen.
    Die Ergebnisse dieser Bearbeitung können dann in den darauf folgenden Praxistag einfließen. 

    Die Praxistage beginnen in der 8. Klasse direkt im Anschluss an das Schülerbetriebspraktikum nach den Osterferien und endet mit dem Sommerferienanfang (ca. 9-12 Tage, jeweils donnerstags) in den gleichen Betrieben wie im Blockpraktikum. Für die Schüler der 9. Klasse sind die Praxistage etwas umfangreicher angelegt (ca.20 Tage). Diese werden ebenfalls donnerstags im Zeitraum Herbstferienende bis zum Osterferienbeginn durchgeführt.

    In den 10.Klassen sind keine Praxistage vorgesehen, weil sich die Schwerpunkte im Stoffverteilungsplan nun mehr in Richtung Hauptschulschluss orientieren. Zudem sind die erlassgemäßen 60-80 Praxistage in der Regel bereits ausgeschöpft.

    Betriebserkundungen sind für alle Klassen in der Sekundarstufe I festgelegt. Das Hauptaugenmerk gilt vornehmlich den Betrieben des Stadtgebietes Salzgitter. Bei diesen Erkundungen hat u. a. die jährlich in Salzgitter stattfindende Berufsbildungsmesse einen hohen Stellenwert, wo beispielsweise die örtlichen Handwerksbetriebe vor Ort einen Einblick in ihren Betriebsablauf vermitteln.

    Um den Schülern der Abschlussklassen weitere Hilfen bei der Berufsfindung zu gewähren, werden Informationsveranstaltungen und Beratungen durch die Bundesagentur für Arbeit und die Berufsbildenden Schulen in Salzgitter in den 9. und 10. Klassen regelmäßig durchgeführt. Dazu gehören auch Beratungsbesuche im Berufinformationszentrum BIZ und der Bildungsmesse sowie Kontakte zu der Einrichtung Partnerschaft für Lehrstellen in Salzgitter „Lehrstellenfuchs“. Zur Berufsorientierung und Berufsfindung gehört auch der jährlich stattfindende Zukunftstag, bei dem die Schüler in die Betriebe ihrer Väter oder Mütter gehen und ihnen während der Arbeit über die Schulter schauen können. Mit den Berufsbildenden Schulen Am Fredenberg besteht ein Kooperationsvertrag, der u.a. beinhaltet, dass den Schülern der Pestalozzischule ein Schnupperpraktikum angeboten wird. 

    Ein weiterer Höhepunkt ist für die 9. und 10. Klassen zum Wechsel des Schulhalbjahres ein externes Bewerbungstraining über 2 Tage. Hierbei wird außerhalb des Sculgebäudes ein Berufsorientierungsseminar für Schüler der Sekundarstufe I besucht. Dieses Seminar ist ein Angebot der „Christlichen Arbeiter Jugend“ CAJ.  Ebenfalls zum Konzept der Berufsorientierung gehört die Durchführung und das Training einer Online-Bewerbung durch die Institution „Lehrstellenfuchs“ im Computerraum der Pestalozzischule.

    Wenn es die Personalsituation erlaubt betreiben die Schüler der 8.-10. Klassen unter fachkundiger Anleitung eine Schülerfirma „Schulkiosk“ und „Schülerzeitung“.


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    Der Schulsanitätsdienst der Pestalozzischule

    Der Schulsanitätsdienst ist ein Zusammenschluss von ausgewählten Schülerinnen, die in den Schulpausen und bei Sport- und Schulveranstaltungen Erste Hilfe leisten. Diese Gruppe von Schülerinnen und Schülern organisiert sich selbst in Form einer AG.

    Hierzu nahmen im September 2008 vierzehn Schülerinnen und Schüler der Klassen 6-10 der Pestalozzischule an einer zweitägigen Erste Hilfe-Ausbildung in Kooperation mit dem DJRK teil. Die Kosten für die Ausbildung wurden von der Gemeinde-Unfallversicherung und der Barmer Braunschweig übernommen. Anfang Oktober erfolgte die Startveranstaltung, bei der den ausgebildeten Schulsanitätern der Erste Hilfe-Koffer und zwei Sanitäterwesten vom DJRK sowie T-Shirts vom DRK-Ortsverein überreicht wurden.

    Die Schülerinnen und Schüler lernen nicht nur Erste Hilfe, sondern auch ein gewisses Maß an Verantwortungsbewusstsein. Durch die Mitarbeit im Schulsanitätsdienst entwickeln die Schüler ein Auge für Gefahrenpotentiale, das ihnen auch im Alltag hilft, nach einem Unfall Situationen von Ersthelfern zu erkennen und schnell weitere Hilfe zu holen. Da der Einsatz im Schulsanitätsdienst immer in Teamarbeit stattfindet, lernen die Schülerinnen und Schüler, sich mit anderen abzustimmen, sich gegenseitig im Team zu ergänzen und zu unterstützen. Durch das Wissen über Erste Hilfe werden sie somit in ihrer Alltagswirklichkeit handlungsfähig und zugleich durch den Kooperationsgedanken für ihre spätere Berufswelt befähigt.

    Gerade die Schülerinnen und Schüler der Förderschule Schwerpunkt Lernen gewinnen durch die ihnen übertragene Verantwortung und die daraus resultierende Anerkennung Selbstvertrauen. Darüber hinaus kann das soziale Engagement einen wichtigen Beitrag zu einem guten Schulklima leisten.

    Dieses Projekt soll langfristig auch in den nachfolgenden Schuljahrgängen umgesetzt werden. Um die Fortführung des Schulsanitätsdienstes zu gewährleisten, läuft zurzeit die Planung einer weiteren Grundausbildung zum Schulsanitäter für neue interessierte Schülerinnen und Schüler.

    Alle Schulsanitäter treffen sich einmal wöchentlich im Rahmen einer AG. Hier werden Bereitschaftspläne erstellt, der Bestand des Erste-Hilfe-Koffers überprüft, Erste-Hilfe Maßnahmen wiederholt, das Schreiben von Unfallberichten geübt, Spendenanfragen erstellt und offene Fragen geklärt.

    Zudem dient die AG zur regelmäßigen Weiterbildung der Schulsanitäter.

    Die Schulsanitäter sind in jeder Pause immer zu zweit im Einsatz. Momentan erfolgt die Versorgung von Verletzungen in einem Raum des Hausmeisters, in dem der Erste-Hilfe-Koffer und der Ordner mit den Unfallberichten gelagert werden. Langfristiges Ziel ist es, einen separaten Schulsanitätsraum einzurichten.

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    Nachmittagsangebote






    AG`s / Projekte / Förderangebote

    Angebot Lehrkraft Zeit Raum
    Konfliktlotsen Frau Reska montags 13.15 - 14.45 Uhr Raum 6
    Schulsanitätsdienst Frau Sander dienstags 13.15 - 14.45 Uhr Didaktische Werkstatt
    Musik Frau Klaproth dienstags 13.15 - 14.45 Uhr Feierhalle
    Hausaufgabenhilfe Mitarbeiter 2.Chance dienstags- donnerstags 13.15 - 14.45 Uhr Raum 23 / 24
    Handball Frau Göpfert mittwochs 13.15 - 14.45 Uhr Sporthalle
    Handball Herr Ludwig donnerstags 13.15 - 14.45 Uhr Sporthalle
    Band-AG Frau Spill dienstags 13.30 - 15.00 Uhr Musikraum
    Chor-AG Frau Spill montags 6. Stunde 12.20 - 13.05 Uhr Musikraum

    Ab Dienstag, 20. Oktober 2010 findet eine Musik / Tanz AG in der 7./8. Stunde in der Feierhalle statt.

    Alle interessierten Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 5 bis 9 sind herzlich eingeladen mitzumachen!!

    Eure Frau Klaproth-Morison

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